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SUMMARY:Dr. Herbert Lappe spricht Tacheles auf dem Goldenen Sofa
DESCRIPTION:Dr. Herbert Lappe wurde 1946 in London als Sohn jüdischer Emigranten geboren. Die Familie siedelte 1949 nach Dresden in die DDR über – in der Hoffnung und Überzeugung\, dort eine gerechte\, sozialistische\, antifaschistische Gesellschaft aufbauen zu können. \nVon Beruf IT-Berater\, war Herbert Lappe nebenher immer aktiv und engagiert. So vertrat er 1987 die Jüdische Gemeinde Dresden beim Prozess gegen den SS-Mann Henry Schmidt und war langjähriger Mitarbeiter im Gemeinde-Vorstand. 2001 war er maßgeblich verantwortlich für den Bau der Neuen Synagoge in Dresden und vertrat mehrere Jahre lang die Jüdischen Gemeinden Sachsens im Beirat der „Stiftung Sächsische Gedenkstätten“. Seine Mitarbeit bei der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dresden beendete er nach fast 40 Jahren im Frühjahr 2025\, weil er der Gesellschaft mangelndes Demokratieverständnis vorwarf. \nHerbert Lappe hält Vorträge zur Geschichte der Juden in Schulen\, Jugendeinrichtungen\, christlichen Gemeinden und anderen Institutionen in Deutschland\, Israel und den USA. Auf dem Goldenen Sofa wird er Tacheles reden über seine Beziehung und sein Verhältnis zu Israel\, über sein Leben als Jude in der DDR und darüber\, wieso er selbst so selten Antisemitismus erlebt. \nModeration: Nirit Sommerfeld \nVeranstalter: ANTONPLATZ e.V. \nEintritt: 10.- € \nFreie Platzwahl \nEinlass ab 18:00 Uhr mit Drinks vom JULIUS in Chemnitz \nFoto: privat
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SUMMARY:Candice Breitz spricht Tacheles auf dem Goldenen Sofa
DESCRIPTION:Candice Breitz\, 1972 in Johannesburg/Südafrika geboren\, ist eine in Berlin lebende jüdische Künstlerin. Sie hat Abschlüsse an Universitäten in Johannesburg\, Chicago und New York erworben; ihre Videoinstallationen werden international ausgestellt und finden Beachtung in den bedeutendsten Galerien und Museen der Welt. Seit 2007 ist sie Professorin an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. \nIn ihren Arbeiten befasst sie sich mit den Dynamiken\, die Individuen entwickeln in Bezug auf ihre Umgebung\, auf reale oder imaginäre Gemeinschaften. In jüngster Zeit konzentriert sich ihre Arbeit auf die Bedingungen\, unter denen Empathie entsteht. Dabei reflektiert sie eine mediengesättigte globale Kultur\, in der eine starke Identifikation mit fiktionalen Figuren und Prominenten parallel zu einer weit verbreiteten Gleichgültigkeit gegenüber jenen besteht\, die in der realen Welt echtes Leid erfahren. \nAuf dem Goldenen Sofa wird Candice Breitz über den nach wie vor bestehenden Antisemitismus reflektieren\, der aus ihrer Sicht der Unfähigkeit des deutschen Mainstreams entspringt\, die Vielfalt jüdischer Meinungen gegenüber dem Staat Israel zu akzeptieren. Sie wird Einblicke in ihre eigenen Erfahrungen von Ausladungen und Verleumdungen geben\, wird über die IHRA-Definition von Antisemitismus sprechen\, über die verhängnisvolle Gleichsetzung von politischer Kritik an Israel mit Antisemitismus und von der Kontrolle über jüdische Identitäten im heutigen Deutschland. \nModeration: Nirit Sommerfeld \nVeranstalter: ANTONPLATZ e.V. \nEintritt: 10.- € \nFreie Platzwahl \nEinlass ab 18:00 Uhr mit Drinks vom JULIUS in Chemnitz \nFoto: privat
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