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SUMMARY:Dr. Sabine Wolfram spricht Tacheles auf dem Goldenen Sofa
DESCRIPTION:Sabine Wolfram\, Jahrgang 1960\, ihres Zeichens Archäologin und Direktorin des smac\, dem Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz\, ist eigentlich Spezialistin für prähistorische Archäologie. Im letzten Jahr vor dem wohlverdienten Ruhestand musste sie sich als Leiterin des smac jedoch — manchmal mehr als ihr lieb war — mit den gegenwärtigen Geschehnissen in ihrem Haus und darüber hinaus beschäftigen. \nAuf dem Goldenen Sofa wird sie Tacheles reden über die Gründung und den Aufbau des Museums\, über ihre Beziehung zur Familie Schocken und ihre Besuche in Israel und Palästina sowie über ihre Erlebnisse und Eindrücke vor Ort\, die u.a. in einer großen Ausstellung im smac zum Toten Meer mündeten. Schließlich wird sie über die Dynamiken rund ums „Goldene Sofa“ und ihre eigenen Erfahrungen damit sprechen. Und warum sie findet\, dass man sich manchmal aus dem Fenster lehnen muss. \nModeration: Nirit Sommerfeld \nEinlass: 18 Uhr\, Beginn: 19 Uhr \nEintritt: 10.- € an der Abendkasse\nReservierung an: info@antonplatz15.de \nTausend Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Crowdfunding Kampagne. Ihnen und Euch ist es zu verdanken\, dass die Tacheles-Gespräche in dieser Form durchgeführt werden können! \nFoto: Karla Mohr
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SUMMARY:Yona-Dvir Shalem spricht Tacheles auf dem Goldenen Sofa
DESCRIPTION:Yona-Dvir Shalem\, geboren 1996 in Ashdod – 30 Minuten von Gaza und 30 Minuten von Tel Aviv entfernt – wuchs dort mit seiner Familie aus Djerba und später in der Orthodoxen Gemeinde Zürich auf\, aus der er als junger Mann ausstieg. Er ist Dichter\, Übersetzer\, Wissenschaftler\, Organisator und Kurator\, dessen Werk an der Schnittstelle von Jüdischen Studien\, Theologie\, interreligiösen Traditionen und den Naturwissenschaften entsteht. \nBevor er sich den Biblischen Studien zuwandte und seinen Master magna cum laude abschloss\, studierte er Mathematik und Physik mit Nebenfach Philosophie an der israelischen Bar-Ilan-Universität. Sein Interesse an der Altorientalistik – mit Schwerpunkten auf Mystik\, Magie\, interreligiösen Dynamiken sowie Gender Studies und queerer Theologie – führte ihn zum Studium nach Würzburg. Derzeit promoviert er in Theologie an der Radboud Universität Nijmegen/Niederlande und lebt in Klosters/Schweiz. \nSeit 2024 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg\, wo er im Fach Biblische Studien und Jüdische Exegese lehrt. Er ist Mitherausgeber der Festschrift zum 100. Geburtstag des hebräischen Dichters Yehuda Amichai aus Würzburg. Dort initiierte er die interdisziplinäre Künstlerresidenz Tisalom. 2025 war er im Rahmen der Kulturhauptstadt Kurator des multidisziplinären Kunstfestivals ‚Sukkot Mittweida‘. \nAuf dem Goldenen Sofa will Yona-Dvir Shalem über zwei Themen sprechen: Erstens\, wie es ist\, als nord-afrikanischer Jude arabisch zu sein\, mit seinem Bezug zu Djerba/Tunesien. Und zweitens\, welche Vorteile und Gefahren aus jüdisch-orthodoxer Perspektive das Gemeinschaftsleben mit sich bringt. \nModeration: Nirit Sommerfeld \nVeranstalter: ANTONPLATZ e.V. \nEintritt: 10.- € \nFreie Platzwahl \nEinlass ab 18:00 Uhr mit Drinks vom JULIUS in Chemnitz \nFoto: Mark Frost
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SUMMARY:Prof. Dr. Susan Neiman spricht Tacheles auf dem Goldenen Sofa
DESCRIPTION:Susan Neiman\, 1955 in Atlanta/USA geboren und in einer linken\, engagierten jüdischen Familie aufgewachsen\, verließ mit 14 die Schule\, lebte in Kommunen\, demonstrierte gegen den Vietnamkrieg\, holte auf Umwegen ihren Schulabschluss nach und studierte anschließend in Harvard\, wo sie als Philosophin promoviert wurde. Ihre Arbeit und Lehre kreist um die Themen Moral\, Gerechtigkeit und politische Philosophie. Dazu forschte und lehrte sie in West-Berlin\, an der Yale University sowie an der Universität Tel Aviv und verfasste zahlreiche Bücher\, die weltweit Beachtung finden. Seit über 25 Jahren ist sie Direktorin des Einstein-Forums in Potsdam. Sie hat drei erwachsene Kinder und lebt in Berlin-Neukölln. \nIn ihrem neuesten Buch beschäftigt sie sich neben Fragen zu Moral vor allem mit dem Begriff des Bösen. Sie fragt sich\, warum der Krieg in Gaza international als böse verstanden wird. \nAn diesem Abend will Susan Neiman\, die deutsche\, US-amerikanische und israelische Staatsbürgerin ist\, über den Universalismus im Judentum sprechen und darüber\, warum Gaza die moralische Frage unserer Zeit ist — Tacheles auf dem Goldenen Sofa. \nModeration: Nirit Sommerfeld \nVeranstalter: ANTONPLATZ e.V.
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SUMMARY:Dr. Shir Hever spricht Tacheles auf dem Goldenen Sofa
DESCRIPTION:Shir Hever ist 1978 in Israel geboren und aufgewachsen. Nach dem Studium in Tel-Aviv promovierte er in Berlin in Politikwissenschaft über die Privatisierung des israelischen Sicherheitsapparats. Als politischer Ökonom befasst er sich vorwiegend mit den wirtschaftlichen Aspekten der israelischen Militär- und Besatzungspolitik. Er ist Autor zahlreicher Artikel\, Sendungen und zweier Bücher\, u.a. „Die Politische Ökonomie der israelischen Besatzung“. Seit einigen Jahren ist er Geschäftsführer des „Bündnisses für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern“ BIP e.V.. \nSeit geraumer Zeit beschäftigt sich Shir Hever mit Schuld- und Verantwortungsgefühlen aus jüdischer Perspektive. Über die Frage\, warum der Völkermord in Gaza nicht nur die Zukunft des Staates Israel\, sondern die Zukunft des jüdischen Volkes gefährdet — darüber will er Tacheles auf dem Goldenen Sofa sprechen. \nModeration: Nirit Sommerfeld \nVeranstalter: ANTONPLATZ e.V. \nEintritt: 10.- € \nReservierung an der Café-Theke\,\nper WhatsApp/Telefon: 0176 6109 1965 \nFoto: privat
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SUMMARY:Deborah Feldman spricht Tacheles auf dem Goldenen Sofa
DESCRIPTION:Die Schriftstellerin Deborah Feldmann wurde 1986 in Williamsburg bei New York geboren und wuchs bei ihren Großeltern in der streng ultraorthodoxen Gemeinde der Satmarer auf. Ihre Muttersprache ist Jiddisch; Englisch erlernte sie zunächst heimlich. \nMit 17 zwangsverheiratet\, studierte sie — anfangs auch heimlich — Englische Literatur und verließ mit Mitte zwanzig zusammen mit ihrem Sohn ihre Gemeinde\, von der sie seither für tot erklärt wurde. Ihr autobiografischer Roman „Unorthodox“ wurde ein Welt-Bestseller. \nSeit über zehn Jahren lebt sie in Berlin. Anfangs noch in großer Sorge vor dem allgegenwärtigen Antisemitismus\, musste sie feststellen\, dass Antisemitismusvorwürfe häufig Israel-bezogen sind und dass man auch als Jüdin in Deutschland nur auf eine bestimmte Art über Israel sprechen sollte\, wollte man sich diesen Vorwürfen nicht aussetzen. Sie fing an zu forschen\, wer und warum sich Menschen in Deutschland dem Judentum so verbunden fühlen\, sich als jüdisch geben oder gar zum Judentum konvertieren. Diese Fragen und noch viel mehr erörtert sie in ihrem Buch „Judenfetisch“. \nWarum diese Vereinnahmung und Instrumentalisierung des Judentums auf sie oft wie eine bloße Inszenierung wirkt\, warum es bei Juden oft um Selbsthass geht und die Frage der Selbstliebe unbeantwortet bleibt\, wie innerjüdische Kulturkämpfe Ausdruck einer tiefgreifenden Identitätskrise sind — darüber will sie auf dem Goldenen Sofa Tacheles reden. \nModeration: Nirit Sommerfeld \nVeranstalter: ANTONPLATZ e.V. \nEintritt: 10.- € Reservierung an der Café-Theke\, per WhatsApp/Telefon: 0176 6109 1965 \nFoto: Steffen Jännicke
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SUMMARY:Prof. em. Dr. Fanny-Michaela Reisin spricht Tacheles
DESCRIPTION:Fanny-Michaela Reisin wurde 1946\, zwei Jahre vor der Staatsgründung Israels\, in der durch die Briten ausgestellten Geburtsurkunde in „Jerusalem/Palestine“ geboren\, was später durch israelische Behörden in „Jerusalem/Israel“ ersetzt wurde — eine Zweiheit\, die sich nicht nur symbolisch durch ihr ganzes Leben ziehen sollte. \nAls Kind in Israel aufgewachsen\, verbrachte sie ihre Jugend in West-Berlin. Unmittelbar nach dem Abitur verließ die damals leidenschaftliche Israel-Patriotin Deutschland wieder und studierte an der Hebräischen Universität Soziologie und Anglistik.Dort durchlebte sie 1967 den Juni-Krieg.\nKurz danach führten sie familiäre Gründe nach Berlin zurück\, wo sie Karl Marx studieren durfte und ihr Soziologie-Diplom an der FU erlangte. Ihre Professur erwarb sie indes nicht in einer Sozial-\, sondern in der Computerwissenschaft. \nFanny-Michaela Reisin war unter anderem langjährige Präsidentin der Internationalen Liga für Menschenrechte e. V.. Als Initiatorin der ‚Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost‘ gehörte sie 2003 — wohl als einzige praktizierende Jüdin — zu deren zehn Gründer*innen. \nSeit 1967 international für die Rechte der Palästinenser engagiert\, hat sie sich inzwischen vom Zionismus losgesagt. Wie es dazu kam und wie sie die Maßregelungen ihres Palästina-solidarischen Engagements hierzulande beurteilt — darüber will sie auf dem Goldenen Sofa Tacheles reden. \nModeration: Nirit Sommerfeld \nVeranstalter: ANTONPLATZ e.V. \nEintritt: 10.- € \nFoto: privat
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SUMMARY:JIDDISCHE WEIHNACHT - vom Brückenbauen und Weitermachen
DESCRIPTION:Ein literarisch-musikalischer Vorweihnachtsabend mit NIRIT& ORCHESTER SHLOMO GEISTREICH \nHaben Juden eine Weihnachtsbaum? Und warum essen sie zu Chanukka in Öl gebackene Speisen? Fragen über Fragen\, die wir beantworten wollen durch die Erinnerungen des Julius Sommerfeld\, die seine Enkelin Nirit für ihn erdacht hat. \nSie bilden den Auftakt zu einer musikalisch-literarischen Reise\, die in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg beginnt und bis ins heutige Israel führt\, und in der sich alles um die Verflechtung des jüdischen Chanukka-Festes mit Weihnachten dreht. \nIm Deutschland des frühen 20. Jahrhunderts war es für Juden selbstverständlich\, das deutsche `Volksfest‘ Weihnachten neben dem jüdischen Chanukka-Fest als Weihnukka mitzufeiern. Auch in Amerika wurden in jüdischen Häusern Weihnachtsbäume aufgestellt und mit Davidsternen dekoriert\, es wurde von Christmukka gesprochen. Die ausgewählten Geschichten in der ‚Jiddischen Weihnacht‘\, von Helmut Becker einfühlsam und intensiv gelesen\, belegen dies eindrucksvoll. Sie erzählen von der unvermeidlichen\, weil menschlichen Vereinigung scheinbarer Widersprüche\, von der Vermischung von Kulturen und Bräuchen\, die je nach Zeitgeschehen bereichernd oder tödlich sein konnten. Sie alle sind autobiografisch – und wo sie nicht ganz wahr sind\, sind sie phantasievoll ausgemalt. \nmit Nirit Sommerfeld (Erzählung\, Gesang)\, Andi Arnold (Klarinette)\, Pit Holzapfel (Gitarre\, Posaune)\, Christian Schantz (Bass) \nAls Gäste: Helmut Becker (Erzähler)\, Andreas Winkler (Violine)\, Stella Sommerfeld (Lesung) \nEintritt: 20 € / erm. 15 € inkl. kleine kulinarische Überraschung \nmit freundlicher Unterstützung von Tage der jüdischen Kultur e.V. \n 
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