Von Beruf IT-Berater, war Herbert Lappe nebenher immer aktiv und engagiert. So vertrat er 1987 die Jüdische Gemeinde Dresden beim Prozess gegen den SS-Mann Henry Schmidt und war langjähriger Mitarbeiter im Gemeinde-Vorstand. 2001 war er maßgeblich verantwortlich für den Bau der Neuen Synagoge in Dresden und vertrat mehrere Jahre lang die Jüdischen Gemeinden Sachsens im Beirat der „Stiftung Sächsische Gedenkstätten“. Seine Mitarbeit bei der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dresden beendete er nach fast 40 Jahren im Frühjahr 2025, weil er der Gesellschaft mangelndes Demokratieverständnis vorwarf.
Herbert Lappe hält Vorträge zur Geschichte der Juden in Schulen, Jugendeinrichtungen, christlichen Gemeinden und anderen Institutionen in Deutschland, Israel und den USA. Auf dem Goldenen Sofa wird er Tacheles reden über seine Beziehung und sein Verhältnis zu Israel, über sein Leben als Jude in der DDR und darüber, wieso er selbst so selten Antisemitismus erlebt.
Moderation: Nirit Sommerfeld
Veranstalter: ANTONPLATZ e.V.
Eintritt: 10.- €
Freie Platzwahl
Einlass ab 18:00 Uhr mit Drinks vom JULIUS in Chemnitz
Foto: privat



