Prof. Dr. Susan Neiman spricht Tacheles auf dem Goldenen Sofa

Susan Neiman, die deutsche, US-amerikanische und israelische Staatsbürgerin ist, spricht über den Universalismus im Judentum und darüber, warum Gaza die moralische Frage unserer Zeit ist.

Susan Neiman, 1955 in Atlanta/USA geboren und in einer linken, engagierten jüdischen Familie aufgewachsen, verließ mit 14 die Schule, lebte in Kommunen, demonstrierte gegen den Vietnamkrieg, holte auf Umwegen ihren Schulabschluss nach und studierte anschließend in Harvard, wo sie als Philosophin promoviert wurde. Ihre Arbeit und Lehre kreist um die Themen Moral, Gerechtigkeit und politische Philosophie. Dazu forschte und lehrte sie in West-Berlin, an der Yale University sowie an der Universität Tel Aviv und verfasste zahlreiche Bücher, die weltweit Beachtung finden. Seit über 25 Jahren ist sie Direktorin des Einstein-Forums in Potsdam. Sie hat drei erwachsene Kinder und lebt in Berlin-Neukölln.

In ihrem neuesten Buch beschäftigt sie sich neben Fragen zu Moral vor allem mit dem Begriff des Bösen. Sie fragt sich, warum der Krieg in Gaza international als böse verstanden wird.

An diesem Abend will Susan Neiman, die deutsche, US-amerikanische und israelische Staatsbürgerin ist, über den Universalismus im Judentum sprechen und darüber, warum Gaza die moralische Frage unserer Zeit ist — Tacheles auf dem Goldenen Sofa.

Moderation: Nirit Sommerfeld

Veranstalter: ANTONPLATZ e.V.

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